Angst & innere Unruhe

Wenn die Angst mitregiert

Angst hat viele Gesichter, und innere Unruhe ist eines davon: Das Herz klopft, die Gedanken rasen, der Körper ist in Alarmbereitschaft – obwohl objektiv nichts Bedrohliches passiert. Oder es ist leiser: eine ständige innere Unruhe im Hintergrund, ein diffuses Gefühl, dass etwas schiefgehen könnte.

Angst ist zunächst etwas Gesundes – sie schützt uns. Belastend wird sie, wenn sie sich verselbstständigt: wenn Sie Situationen meiden, die Ihnen früher nichts ausgemacht haben, wenn die Sorge vor der Angst selbst zum Begleiter wird, wenn Ihr Leben Stück für Stück enger wird.

Vielleicht erkennen Sie sich hier wieder

Vor Terminen, Gesprächen oder Entscheidungen baut sich in Ihnen eine Unruhe auf, die in keinem Verhältnis zum Anlass steht.

Sie sagen Verabredungen ab, meiden Fahrten, Menschenmengen oder bestimmte Orte – und Ihr Radius wird langsam kleiner.

Ihr Körper meldet sich: Herzklopfen, Engegefühl, flacher Atem, weiche Knie – manchmal wie aus dem Nichts.

Nachts liegen Sie wach, weil die Sorgen dann am lautesten sind.

Wie wir gemeinsam arbeiten können

In meiner Praxis in Flensburg schauen wir uns in Ruhe an, wann Ihre Angst auftritt, was sie auslöst – und was sie vielleicht eigentlich schützen möchte. Denn hinter vielen Ängsten steckt eine verständliche Geschichte. In therapeutischen Gesprächen können wir daran arbeiten, die Mechanismen Ihrer Angst zu verstehen, ihr Schritt für Schritt Raum abzunehmen und Ihren Alltag wieder größer werden zu lassen. Ergänzend kann – wenn es zu Ihnen passt – der Yager Code einen sanften Zugang eröffnen, gerade wenn sich die Angst mit Worten schwer fassen lässt.

Als Heilpraktikerin für Psychotherapie (nach HeilprG) begleite und unterstütze ich Sie dabei in Ihrem Tempo.

Ein ehrliches Wort

Manche Ängste brauchen zusätzlich ärztliche Abklärung – etwa wenn körperliche Symptome im Vordergrund stehen oder die Belastung sehr groß ist. Sollte ich im Gespräch den Eindruck haben, dass Sie an anderer Stelle besser aufgehoben sind, sage ich Ihnen das offen und unterstütze Sie dabei, den passenden Weg zu finden. Diese Klarheit gehört für mich zu einer verantwortungsvollen Begleitung dazu.

Häufige Fragen

1. Woran merke ich, ob meine Unruhe „normal” ist oder ob ich Unterstützung suchen sollte?

Es gibt keine feste Grenze. Ein guter Anhaltspunkt ist: Wenn die Anspannung Ihren Alltag, Ihren Schlaf oder Ihre Beziehungen spürbar beeinflusst – oder wenn Sie anfangen, Dinge zu vermeiden –, lohnt sich ein Gespräch.

2. Ich habe keine Diagnose. Kann ich trotzdem zu Ihnen kommen?

Ja. Sie brauchen weder eine Diagnose noch eine Überweisung. Viele Menschen kommen, weil sie merken, dass etwas nicht stimmt, ohne es benennen zu können.

3. Was passiert im Erstgespräch?

Wir schauen gemeinsam, was Sie beschäftigt und was Sie sich wünschen. Sie entscheiden danach in Ruhe, ob Sie weitermachen möchten – es gibt keine Verpflichtung.

4. Wie schnell bekomme ich einen Termin in Flensburg?

In der Regel kann ich zeitnah ein Erstgespräch anbieten. Die Kosten tragen Sie als Selbstzahlerin oder Selbstzahler; über Ablauf und Konditionen sprechen wir transparent im Erstkontakt.

Gemeinsam neue Wege gehen.

Ich bin Claudia Densch, Heilpraktikerin für Psychotherapie (nach dem Heilpraktikergesetz) in Flensburg. Zu mir kommen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen: nach einer Trennung, bei Konflikten oder Mobbing am Arbeitsplatz, mit Ängsten und innerer Unruhe – oder wenn die Sorge um die eigenen Eltern zur Zerreißprobe zwischen Pflichtgefühl, Familie und eigenem Leben wird.

Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Gespräch. Dabei fließen systemische Elemente ein, denn oft wird vieles klarer, wenn wir nicht nur auf ein Problem schauen, sondern auch auf das ganze Beziehungsgeflecht, in dem es entstanden ist. Manchmal nutze ich hierfür auch das Systembrett, mit dem sich Beziehungen und Verstrickungen sichtbar aufstellen lassen: was innerlich verworren ist, liegt dann greifbar vor Ihnen. Ergänzend arbeite ich mit dem Yager Code, einer sanften achtsamkeitsbasierten Methode. Was mir dabei wichtig ist: Sie sollen sich bei mir gesehen und gehört fühlen. Deshalb nehme ich mir Zeit, Ihr Anliegen bekommt den Raum, den es braucht, und muss sich nicht nach der Uhr richten. Mein Wunsch ist, dass Sie aus unseren Gesprächen mit etwas mehr Leichtigkeit hinausgehen, als Sie gekommen sind. Und dies in einem ruhigen, vertrauensvollen Rahmen, ohne Druck und ohne Bewertung.